###LOGINANDOUT###
Share |

Nachfrage zieht wieder an

MAN verringert Kurzarbeit

30.06.2010 | Mit der Erholung der Konjunktur kann MAN seine Kurzarbeit deutlich zurückfahren. Der Nutzfahrzeughersteller profitiert dabei vor allem von der gestiegenen Nachfrage in den Schwellenländern.

-Anzeige-

Der Nutzfahrzeug- und Maschinenkonzern will einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge die Kurzarbeit mehr als halbieren. Zwar müssten in der zweiten Jahreshälfte weiter 12.000 der 48.000 Mitarbeiter freie Tage einlegen, aber es werde in den Werken nur noch 20 Arbeitstage weniger geben. In der ersten Jahreshälfte hatten die Fabriken an 50 Tagen stillgestanden. In den kaufmännischen Abteilungen verringere sich die Kurzarbeit von 40 auf 19 Tage. MAN-Personalvorstand Jörg Schwitalla sagte der Zeitung: "Wir sehen einen leichten positiven Trend. Es gibt aber keinen Grund zur Euphorie."

Im Motorenwerk Nürnberg mit 3500 Beschäftigten kann MAN demnach dank einiger Aufträge aus dem Ausland völlig auf Kurzarbeit verzichten. "Hier zahlt sich unsere Internationalisierungsstrategie aus", sagte Schwitalla. "Denn wir bereiten uns ja darauf vor, Motoren nach Südamerika zu liefern." Beliefert werden soll MAN Latin America, der größte Hersteller schwerer Lastwagen in Brasilien. Diesen hat MAN vor einem Jahr seinem Großaktionär Volkswagen abgekauft und sich so Zugang zum Wachstumsmarkt Lateinamerika verschafft.

Vom Engagement in Schwellenländern profitiert auch die Herstellung von Dieselmotoren in Augsburg. Ein Großauftrag für stationäre Kleinkraftwerke in Brasilien lastet die Fertigung in den kommenden Monaten aus. Angesichts des schwachen Geschäfts mit Schiffsmotoren werde man im vierten Quartal sehen, ob es auch dann keine Kurzarbeit geben müsse, wenn die aktuellen Aufträge abgearbeitet seien, sagte Schwitalla.

Nachfrageniveau wie im vergangenen Jahr

An den Standorten München und Salzgitter mit 7200 beziehungsweise 2400 Mitarbeitern wird die Kurzarbeit der stärkeren Nachfrage angepasst. "Wir planen im Moment mit 50.000 Fahrzeugen", sagte Schwitalla. Das sind etwas mehr als die 47.000 produzierten Lastwagen im vorigen Jahr, aber noch deutlich weniger als die 104.000 im Jahr 2008, also vor der weltweiten Absatzkrise. (dpa)

Schreiben Sie der Redaktion: redaktion(at)dvz.de »
-Anzeige-

NEUESTE JOBS

Teamleiter [m/w] Lager und Logistik
URANO Informationssysteme GmbH
  Bad Kreuznach und Bretzenheim

Alle Infos hier »
Leiter Vertrieb / Kundenbetreuung (m/w)
KS-Logistic & Services GmbH & Co. KG
58239  Schwerte

Alle Infos hier »
 
Speditionskaufmann (m/w) Luftfracht - Export
Kirsch Air Cargo GmbH
40474  Düsseldorf

Alle Infos hier »

DVZ Veranstaltungen

Branchentermine

Neuerscheinungen

Neuauflage 2011 Der Anteil der Unternehmen mit über 250 Mio. Euro Logistikumsa...
475.00 EUR
Anzahl

Diese Studie stellt die Strukturen, die bedeutendsten Einsatzfelder und die Pote...
36.00 EUR
Anzahl

Der Erfolgsgarant bei der beruflichen Qualifikation für Kaufleute in Spedition ...
59.00 EUR
Anzahl

Highlights

Neuerscheinung! Die Studie prognostiziert die Entwicklung des Logistikmarktes 2...
94.00 EUR
Anzahl

Erfahren Sie, wie sich der deutsche Logistikmarkt entwickelt hat: Daten und Fakt...
438.00 EUR
Anzahl

Wie kann die Logistikbranche den Herausforderungen im Bereich Grüne Logist...
48.00 EUR
Anzahl

Newsletter bestellen

Der DVZ-Newsletter - immer auf dem Laufenden.
Hier kostenlos anmelden:

DVZ-Newsletter-bestellen