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Das sind zum einen die Bekannten Versender, zum anderen die Reglementierten Beauftragten (primär Luftfrachtspediteure). Gestartet ist die neue Abteilung mit 95 Mitarbeitern. Geplant sind 376 Planstellen, die auf sechs Referate aufgeteilt werden, heißt es in einer LBA-Mitteilung. Allerdings müssen rund drei Viertel der künftigen Mitarbeiter "erst noch rekrutiert, eingearbeitet und in die einzelnen Referate integriert werden", teilte die in Braunschweig ansässige Behörde mit.
Nach den EU-Vorgaben soll die behördliche Zulassung der Bekannten Versender bis zum 25. März 2013 über die Bühne gehen. Bislang liegen dem LBA 3036 entsprechende Anträge vor. Die Behörde spricht von insgesamt rund 65.000 Bekannten Versendern, die eine behördliche Zulassung brauchen.
In der Aircargo-Branche gibt es erhebliche Zweifel, dass diese Aufgabe machbar ist. Reinhard Lankes, Luftfahrtexperte beim Deutschen Speditions- und Logistikverband, geht davon aus, dass die neuen Mitarbeiter nach ihrer Schulung frühestens Ende dieses Jahres zum Einsatz kommen. Klaus-Dieter Scheuerle, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, verspricht sich von der Aufstockung des LBA-Personals mehr Sicherheit in der Luftfracht-Lieferkette.
Das Verkehrsministerium hatte sich Anfang dieses Monats mit dem Innen- und dem Finanzministerium auf erste Grundsätze für eine bessere Zusammenarbeit bei der Luftfrachtkontrolle geeinigt. Daraufhin wurden zusätzliche Planstellen freigegeben. DVZ 23.7.2011 (ma)


