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?Die erhofften positiven Effekte zur Entlastung der Autobahnen können erst bei einer EU-weiten Umsetzung des Konzepts ihre Wirkung entfalten?, heißt es in der Antwort des Ministers auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Björn Thümler und Ernst-August Hoppenbrock im Landtag.
Die Landesregierung verfolgt laut Rösler deshalb ?mit großem Interesse? die Entwicklungen in Brüssel und begrüßt die Ankündigung der EU, sich in den kommenden Monaten mit diesem Thema zu befassen. Auch die von der Kommission angekündigte Fortführung der Studie, die insbesondere mögliche Verschiebungen zwischen den Verkehrsträgern untersuchen soll, wird von der Landesregierung unterstützt.
Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung für die EU decken sich nach Auskunft Röslers mit den Erkenntnissen aus dem niedersächsischen Pilotversuch: mehr Effizienz beim Transport, weniger Betriebskosten bei rund 30 Prozent Treibstoffersparnis und 30 Prozent Schadstoffreduzierung. Der Minister: ?Das ist gleichermaßen gut für die Wirtschaft und für die Umwelt.?
Bei einer sinnvollen Gewichtsbeschränkung auf 40 t wie im niedersächsischen Modellversuch seien auch keine stärkeren Schädigungen der Infrastruktur im Vergleich zu herkömmlichen Lkw zu erwarten, stellt der Minister fest.
?Angesichts der immer stärker steigenden Güterverkehrsmengen ist es für die Landesregierung unverständlich, dass sich der Bundesverkehrsminister einer sachlichen Diskussion des Themas verschließt.?
Die Landesregierung rechnet nicht mit einer massiven Verlagerung von der Schiene auf die Straße. Auch unter Nutzung aller Optimierungsmöglichkeiten wie einer besseren Verkehrslenkung oder dem Einsatz längerer Lastzugkombinationen werde der Straßengüterverkehr nur einen Teil der prognostizierten Steigerung von 60 Prozent tragen können. Die anderen Verkehrsträger müssten einen erheblichen Teil
übernehmen. DVZ 26.2.2009 (ici)


