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Bis zum 14. Februar wird an dem 75 Jahre alten Schiffsfahrstuhl gehämmert, geschraubt und geölt. Beispielsweise würden Hebelsysteme an den Toren ausgetauscht und Drahtseile an den Antrieben erneuert, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde mit. Daran sind Tischler und Elektriker beteiligt.
Alljährlich im Winter wird das Hebewerk auf Vordermann gebracht und bleibt in dieser Zeit für den Schiffsverkehr zu. Das Schiffshebewerk liegt auf dem Wasserweg zwischen Berlin und Stettin (Szczecin). In seiner Nähe soll in den kommenden Jahren eine neue Anlage gebaut werden.
Die Instandsetzung werde bewusst in den Winter verlegt, damit es für die Schiffe so wenig wie möglich Ausfall gebe, sagte ein Sprecher des Amtes. Derzeit verkehrten ohnehin keine Schiffe auf der Oder. Der Grenzfluss sei wegen des Eisgangs für die Schifffahrt gesperrt. Für die Instandhaltung wurden Aufträge für 190.000 Euro öffentlich ausgeschrieben und vergeben. Das Hebewerk war in seiner Geschichte außerhalb der planmäßigen Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nur an 47 Tagen wegen Havarien gesperrt, wie es in einer Mitteilung des Amtes hieß.
Mehr Schiffe als 2007
Den Angaben zufolge haben im vergangenen Jahr bis Ende November rund 4100 Güterschiffe das Schiffshebewerk passiert. Sie transportierten rund 2,03 Millionen Tonnen Güter, bilanzierte der Sprecher. Die meist polnischen Schiffe hatten vor allem Koks, Schrott und Getreide geladen. Gegenüber dem Jahr 2007 war das in den elf Monaten bereits eine Steigerung von 4,6 Prozent. Auch rund fünf Prozent mehr Freizeitkapitäne sowie auch Fahrgastschiffe ließen sich am Hebewerk schleusen. Der mit Wasser gefüllte Trog überwindet einen Höhenunterschied von 36 Metern. (dpa)


