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Im laufenden Jahr werde die Zahl der Passagiere trotz der Aschewolke um ein bis zwei Prozent wachsen, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte am Mittwoch bei der Hauptversammlung in Frankfurt. Der Umsatz soll genauso steigen wie das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda). Der Gewinn werde sich auf dem Vorjahresniveau von 157 Mio. EUR bewegen. Das MDax-Unternehmen bestätigte damit frühere Prognosen.
Fraport habe das abgelaufene Jahr für wichtige Weichenstellungen genutzt, erklärte Schulte. Dazu gehörten Einigungen mit der Gewerkschaft zu den Bodenverkehrsdiensten, mit den Airlines zu den Entgelten und der planmäßige Fortgang des Ausbaus. Die neue Landebahn sei voll im Zeitplan, der die volle Inbetriebnahme zum Winterflugplan 2011/2012 vorsehe. Derzeit werden die Bahn betoniert und Rollbrücken über die Autobahn A3 gebaut.
Gut die Hälfte der Fraport-Anteile gehören dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt, die Deutsche Lufthansa hält einen Anteil von knapp zehn Prozent ihres wichtigsten Flughafen-Partners. (dpa/sm)



