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"Wir müssen uns den Sparzwängen unterwerfen", begründete Rösler diese vom Bundesfinanzminister initiierte Entscheidung. Den Beschluss habe das Bundeskabinett aber einvernehmlich getroffen. Erhalten bleibt nach Röslers Worten die Ausbildungsförderung.
Es sei jetzt Aufgabe des für Freitagnachmittag angesetzten Workshops "Seeschifffahrt" Wege zu finden, um die Attraktivität der deutschen Flagge zu erhalten. "Wir haben ein Interesse, dass deutsche Schiffe auch unter deutscher Flagge fahren", bekräftigte der Minister. Dazu müsse zum Beispiel über den Abbau von bürokratischen Hemmnissen nachgedacht werden.
Der maritimen Wirtschaft bescheinigte Rösler "eine große Bedeutung für ganz Deutschland". Deren Stärke sei eine wesentliche Voraussetzung für den Aufschwung nach der Krise gewesen. Die Bundesregierung sehe sich deshalb in der Pflicht, die Leistungsfähigkeit der maritimen Wirtschaft zu erhalten.
Das Land Niedersachen erachte es als notwendig, schon jetzt den Bau eines zweiten Containerterminals in Wilhelmshaven in die Wege zu leiten. Das kündigte Landeswirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) an. Niedersachsen werde diesmal "einen anderen Weg gehen" und nicht nur Betrieb, sondern auch Bau des Terminals einem privaten Investor übertragen. DVZ 28.5.2011 (wö)


