-Anzeige-
Insbesondere seien die Banken gefordert, einen Beitrag zu leisten, sagte Ferlemann am Donnerstag in Rostock, kurz vor dem maritimen Gipfel der Bundesregierung am 5. Juli in Berlin. Das gelte vor allem für die rund 250 sogenannten Pipeline-Schiffe, die bei asiatischen Werften bestellt worden sind und in den kommenden Jahren dort gebaut werden.
Die Konjunktur in der Seeschifffahrt zieht Ferlemann zufolge an. Experten rechnen in diesem Jahr mit einem Zuwachs im Containertransport von 7 Prozent.
Im Vorfeld des maritimen Gipfels hat der Verband Deutscher Reeder (VDR) einen zusätzlichen Bürgschaftsrahmen des Bundes in Höhe von 170 Mio. EUR für kleine und mittlere Reedereien aufgerechnet. Der Chef der Rostocker Reederei Laeisz, Nikolaus Schües, informierte den Staatssekretär darüber, dass es dem Schifffahrtsunternehmen gemeinsam mit allen Partnern gelungen sei, einen Großauftrag für den Bau von acht Autotransportschiffen in Asien zeitlich zu strecken. Die letzten beiden Schiffe würden dann nicht wie geplant 2011 an Laeisz abgeliefert werden, sondern erst 2012.
In der Containerschifffahrt bestätigte der Reedereichef den Aufwärtstrend. Lagen zu Jahresbeginn die Charterraten für ein für 2800 TEU ausgelegtes Schiff noch bei 4000 USD pro Tag im Keller, seien es heute 12 000 USD pro Tag. Dies sei jedoch noch nicht auskömmlich für dieses Transportgeschäft. Die Grenze hierfür liege bei 20 000 USD pro Tag, sagte Schües. (dpa)


