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Sie schlagen der Bundesregierung vor, in der nächsten Mauthöheverordnung ab 1. Juni 2013 für Euro-VI-Lkw einen Mautsatz festzulegen, der 4 Cent/km unter der nächstgünstigen Mautklasse liegt. Die Spreizung zugunsten von Euro VI sollte bis Ende 2016 wieder um bis zu 2 Cent/km reduziert werden. Die neue Mauthöheverordnung sollte bis Sommer 2012 verabschiedet werden. VDA und BGL wollen mit ihrem Vorschlag für die Lkw-Industrie und ihre Kunden längerfristige Investitionssicherheit schaffen.
Bisher hatten namentlich einige deutsche Lkw-Hersteller auf eine frühzeitige sogenannte „Incentivierung" durch eine Mautspreizung gedrungen, um so die deutlich teureren Euro-VI-Lkw besser verkaufen zu können. Das Transportgewerbe hingegen hatte eine neuerliche Entwertung der Flotten wie bei der Mauterhöhung Anfang 2009 befürchtet. Die Euro-VI-Norm wird am 1. Januar 2014 für alle Lkw-Neuzulassungen verbindlich. (roe)


