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"Die Konjunkturerholung macht sich auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar - er entwickelt sich erfreulich stabil", wird der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, in einer Mitteilung zitiert. Bis Ende Mai 2010 haben die Industrie- und Handelskammern eigenen Angaben zufolge 131.531 Ausbildungsverträge registriert. Das seien 1,2 Prozent weniger Neuverträge als im Mai 2009 - obwohl die Bewerberzahlen stark gesunken seien. In diesem Jahr gebe es einen Rückgang bei den Schulabgängern um fast drei Prozent - im Bereich der Real- und Hauptschulen sogar um vier Prozent. Die Unternehmen reagierten auf die sinkende Zahl von Schulabgängern und schlössen inzwischen früher Verträge ab. Der demografiebedingte Mangel an Bewerbern werde sich aber im Laufe des Jahres bei den Vertragszahlen noch stärker bemerkbar machen, so Driftmann weiter. (pkl)
