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Das teilte Wolfgang Müller von der DB Netz AG auf einer Veranstaltung des Informationszentrums Bahntechnik Europa in Leipzig mit. Müller hofft auf ein Ergebnis noch in diesem Jahr, damit die Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen angepasst werden können. Er zeigte sich aber von der Rentabilität des sogenannten Wachstumsprogramms überzeugt.
Müllers Angaben zufolge könnte DB Netz mit Investitionen von rund
1,9 Mrd. EUR in den Jahren 2013 bis 2016 fast 24 Mio. Trassenkilometer-Kapazität jährlich im Güterverkehr neu schaffen. Das sind rund 8 Prozent mehr als nach Abschluss des Sofortprogramms Seehafenhinterlandverkehr. Kern sind Ausbau und Ertüchtigung von zwei Parallelrouten zur ?Rheinschiene? und zur Nord-Süd-Strecke.
Der Korridor West umfasst die Ruhr?Sieg-Strecke und die Alsenztalbahn Bingen?Bad Kreuznach?Hochspeyer mit Fortführung bis Karlsruhe. Die Strecke soll dafür durchgehend elektrifiziert und die Tunnel ertüchtigt werden. Außerdem ist ein Ausbau der Knoten Köln, Frankfurt, Mainz und Mannheim notwendig.
Der Korridor Ost beginnt in Uelzen und führt über Stendal, Magdeburg und Hof nach Regensburg mit Fortführung über München bis Kiefersfelden. Die größten Maßnahmen sind der zweigleisige Ausbau Uelzen?Stendal und die Elektrifizierung Reichenbach?Hof?Regensburg. DVZ 5.5.2009 (roe)


