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Der Bund lässt einem Bericht der ?Berliner Zeitung? zufolge von 2010 an fünf Straßenbrücken abreißen und neu bauen, um den Container-Schiffsverkehr zu erleichtern. Autofahrer müssen sich darauf einstellen, dass sie vor allem auf dem Weg von und nach Spandau in Staus geraten oder Umwege fahren müssen. Die Eingriffe in den Straßenverkehr würden aber zumutbar gestaltet, sagte Rolf Dietrich, Leiter des Wasserstraßen-Neubauamts, der Zeitung. Die Brückenneubauten werden eine Durchfahrtshöhe von 5,25 Meter aufweisen, damit Container künftig auch in zwei Lagen bequem mit dem Binnenschiff nach Berlin befördert werden können.
Aus dem aktuellen Zeitplan der Bundesbehörde geht hervor, dass von Mitte 2010 an für die Freybrücke im Verlauf der Heerstraße in Spandau eine Behelfsumfahrung gebaut wird. An der Rohrdammbrücke sollen die Arbeiten schon Anfang 2010 starten. Der Baubeginn für den Abriss und die Neuerrichtung der Schulenburgbrücke am Rande der Spandauer Wilhelmstadt ist für den Herbst 2011 terminiert. Ein Jahr später könnten die Arbeiten an der Charlottenbrücke in der Altstadt Spandau beginnen. Baubeginn an der Dischingerbrücke, die im Verlauf der Ruhlebener Straße in Spandau die Havel überquert, soll Herbst 2013 sein. (dpa)


