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Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Gegen Jahns wird wegen des dringenden Verdachts der Untreue ermittelt. Der Professor soll berufliche Interessen als EBS-Präsident und private Ziele als Mitinhaber mehrerer Schweizer Firmen vermengt haben.
Parallel zur Verhaftung gab es neun Hausdurchsuchungen, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Die Ermittler durchsuchten auch die EBS-Gebäude "Rheingau-Palais" und "Atrium" in Wiesbaden sowie die Privatwohnung von Jahns in Frankfurt.
Der Haftbefehl gegen Jahns wurde am Montagnachmittag gegen Auflagen wieder aufgehoben: Jahns muss sich regelmäßig melden und bis zum Abschluss der Untersuchungen all seine Aufgaben in der EBS ruhen lassen. Sprecher der EBS-Geschäftsführung ist bis auf Weiteres Georg NikolausGarlichs.
Jahns hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bisher bestritten. Die EBS war 1971 in Offenbach gegründet worden, 1980 zog sie ins Schloss Reichartshausen in Oestrich-Winkel. Seit 2010 hat sie ihren Hauptsitz in Wiesbaden. Rund 1200 Studenten sind an der EBS eingeschrieben. (sm)



