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Rund 25 Jahre Planung und Bau hat der Gotthard-Basistunnel in Anspruch genommen. Doch bei aller Euphorie, die angesichts des morgigen Ereignisses in der Schweiz herrscht, gibt es auch einen Wermutstropfen: Ob die Schienenanbindung auf deutscher Seite rechtzeitig ausgebaut sein wird, ist höchst fraglich.
Nadelöhr sind die Gleise zwischen Karlsruhe und Basel. Die 182 km lange Bahnstrecke ist die Strecke, auf denen die Güterzüge aus dem Norden hereinkommen. Im Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz von 1996 wurde vereinbart, dass Deutschland diese Zufahrtsstrecke rechtzeitig ausbaut.
Von den 182 km sind knapp 44 km bereits in Betrieb und etwas mehr als 20 km in Bau. Stillstand herrscht auf der restlichen Strecke: 172 000 Einsprachen gegen den Ausbau von zwei auf vier Spuren blockieren die Arbeiten. Und so drohten kürzlich Schweizer Parlamentarier in Berlin, bis die Bahnstrecke fertig sei, müsse Deutschland damit rechnen, dass seine Lastwagen an der Basler Grenze auf die neue Schienenstrecke verladen würden. Das werde erhebliche Mehrkosten und längere Wartezeiten für die Unternehmer zur Folge haben. (dpa/sm)



