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Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Branchenkreise berichtete, beschäftigt sich die Spitze des Staatsunternehmens der Vereinigten Arabischen Emirate seit Wochen mit den Plänen. Sowohl Air Berlin und als auch das Etihad-Büro in London lehnten es ab, die "Gerüchte" zu kommentieren. Der Aktienkurs der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft schoss als Reaktion auf den Bericht am Freitag nach oben - um mehr als 17 Prozent auf 5,05 Euro.
Air Berlin könnte für Etihad als Zubringer in Deutschland Passagiere zu Langstreckenflügen befördern, hieß es in dem Bericht. Etihad Airways betreibt derzeit rund 40 Flugzeuge. Als Anteilseigner hätte das 2003 gegründete Unternehmen aus Abu Dhabi außerdem eine bessere Verhandlungsposition für neue Flugrechte nach Deutschland. Zudem seien Anteile von Air Berlin derzeit günstig zu haben.
Air Berlin befindet sich zu 65,7 Prozent im Streubesitz, diese Aktien sind also auf viele Anteilseigner verteilt. Größter Aktionär ist derzeit der US-amerikanische Geschäftsmann Leonard Blawatnik mit 18,94 Prozent. Einer der Gründungsgesellschafter, Hans-Joachim Knieps, hält noch 9,59 Prozent, die US-Bank JP Morgan Chase 4,97 Prozent. (dpa)


