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Den Arbeitgebern wurde eine Erklärungsfrist bis zum 8. Juli gesetzt. "Wir sind der Unternehmensleitung sehr entgegengekommen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Holger Rößler. Die Gewerkschaft will Gehaltskürzungen bei Acciona verhindern. Nach ihren Angaben beharren die Arbeitgeber aber auf einer dauerhaften Tarifabsenkung.
Acciona ist einer von den drei Dienstleistern, mit denen Verdi derzeit verhandelt. Die insgesamt 2100 Beschäftigten kümmern sich um die Passagier- und Gepäckabfertigung sowie die Frachtverladung. Beim Dienstleister GlobeGround fordert die Gewerkschaft höhere Einkommen und die Aufnahme der Tochter GSI in die GlobeGround-Tarifverträge. Bis Freitag sollten sich dort die Arbeitnehmer entscheiden, ob sie das jüngste Arbeitgeber-Angebot annehmen. Am Montag tagt die Verdi-Tarifkommission, die das letzte Wort hat. (dpa)
