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Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, brachte das zweite Quartal einen Nettoverlust von 502 Millionen Schwedischen Kronen (53,1 Mio. Euro). Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte das halbstaatliche Gemeinschaftsunternehmen aus Dänemark, Norwegen und Schweden mit einer Milliarde Kronen allerdings doppelt so hohe Verluste eingeflogen.
Die Einnahmeverluste nach dem wochenlangen Stillstand des europäische Flugverkehrs wegen des Ausbruchs des Gletschervulkans Eyjafjallajökull im April bezifferte SAS auf 700 Millionen Kronen.
Der Umsatz sank im zweiten Quartal auf knapp zehn Milliarden Kronen
- nach 12,2 Milliarden Kronen im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr brachen die Erlöse um 20,5 Prozent auf 19,5 Milliarden Kronen ein, die Passagierzahl sank um 4,6 Prozent auf 12 Millionen Reisende. Der Verlust verringerte sich von knapp 1,8 auf 1,2 Milliarden Kronen. Konzernchef Mats Jansson hatte im laufenden Quartal seinen Rücktritt im kommenden Frühjahr angekündigt.
Lufthansa als Interessent
Trotz immer neuer Sparprogramme und Kapitalzufluss durch die staatlichen und privaten Eigner hat sich SAS in den vergangenen Jahren nie stabil in der Gewinnzone halten können. Die Lufthansa gilt deshalb seit längerem als möglicher Käufer im Falle einer Übernahme. Jansson hatte im März erstmals öffentlich die Suche nach einem größeren Partner bestätigt. Voraussetzung sei aber die erfolgreiche Sanierung. (dpa)
