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Die 230-köpfige Besatzung soll am Horn von Afrika die Fregatte "Lübeck" ablösen. Die "Berlin" hat laut Marine ein Einsatzrettungszentrum zur medizinischen Versorgung mit den Möglichkeiten eines Kreiskrankenhauses an Bord. Mit dabei sind auch eine Facharztgruppe, ein Rechtsberater, Feldjäger und ein Dolmetscher sowie zwei Bordhubschrauber. Das 174 Meter lange Schiff wurde im April 2001 in Dienst gestellt.
Der Flotteneinsatz "Atalanta" soll die Seewege sichern, die für die humanitäre Versorgung der somalischen Bevölkerung durch das Welternährungsprogramm wichtig sind. Vor Somalia treiben seit Jahren Piraten ihr Unwesen und kapern immer wieder Schiffe. "Die 'Berlin' geht nicht als Versorger, sondern als Kampfschiff in den Einsatz. Die Versorgung anderer Schiff ist eine Nebenaufgabe", sagte Fregattenkapitän Martin Waldmann, der das Kommando hat, laut Marine-Mitteilung. (dpa)
Informationen zum Einsatzgruppenversorger "Berlin" auf der Website der Deutschen Marine
Weitere Informationen finden Sie auch in unserem DVZ-Hintergrund "Piraterie"


