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Mit dem Beschluss wird zugleich die eigentlich fällige Senkung der Maut für andere Kategorien - darunter auch die umweltverträglicheren Fahrzeugklassen - um 0,1 Cent pro Kilometer rückgängig gemacht. Unter dem Strich bleiben laut Verkehrsministerium Mindereinnahmen von 83 Millionen Euro.
"Das Mautmoratorium für diese Legislaturperiode gilt", sagte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). "Wir setzen unser Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um." Von der Rücknahme der Mauterhöhung für Euro-III-Fahrzeuge würden die Spediteure und das gesamte Lkw-Gewerbe profitieren.
Trotz des Moratoriums sind die Mautsätze der Kategorie C weiterhin höher als die der Kategorien B und A, denen Fahrzeuge mit günstigeren Schadstoffklassen zugeordnet sind. Ein Ministeriumssprecher sagte, mit den nun weiter geltenden, nach Umweltverträglichkeit gestaffelten Mautsätzen, sei der Anteil umweltschonender Fahrzeuge erhöht worden. Dem Beschluss muss der Bundestag noch zustimmen.
Kritik vom VCD
Der Verkehrsclub VCD kritisierte die Entscheidung. "Die Belastung für Mensch und Umwelt durch den Straßengüterverkehr muss gesenkt werden", sagte der Bundesvorsitzende Michael Gehrmann. Neben Verkehrsvermeidung und Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger müssten auch alle technischen Möglichkeiten genutzt werden. (dpa)
Informationen des Bundesverkehrsministeriums zur Lkw-Maut


